Eerder schreef ik dat de Duitse Energiewende reeds was mislukt voordat zij was begonnen. Dat schijnt nu ook tot de Duitse politiek door te dringen. Vandaar dat verschillende beleidsmakers en politici reeds met een voorzichtige
Seelenmassage zijn begonnen om de geesten rijp te maken voor een
Wende van de
Wende. Maar dat mag natuurlijk niet hardop worden gezegd. Vandaar dat men naar de diepere betekenis achter de woorden van verschillende commentatoren dient te zoeken.
Onder de titel: 'Ökologische Energiewende ist nur Wunschdenken', schreven Jochen Gaugele en Claus Christian Malzahn op de website van WeltOnLine:
Der neue Bundesumweltminister Altmeier soll für Kanzlerin Merkel die Energiewende retten. Doch die Zweifel in Politik und Wirtschaft wachsen, ob das überhaupt gelingen kann.
Peter Altmaier, Angela Merkels neuer Mann im Bundesumweltministerium, hat einen Neustart bei der Energiewende angekündigt. "Wenn man neu in ein Amt kommt, kann man auch neu ansetzen" erklärt Altmaier im Interview mit der "Welt am Sonntag". In der Umweltpolitik könne man sich "keinen Stillstand leisten". Der Wechsel an der Spitze des Ministeriums könne helfen, "Blockaden zu überwinden" sagt er weiter.
Der 53-jährige Saarländer, der gerne kocht, oft twittert und bei der Opposition einen guten Ruf genießt, wird seinen Optimismus noch brauchen. Denn in der Regierungskoalition wachsen Zweifel am Gelingen einer ökologischen Energiewende. Möglicherweise werden klimaschädliche Quellen eine deutlich größere Rolle spielen als vor einem Jahr noch gewünscht und geplant und solche, die Deutschlands Abhängigkeit von anderen Staaten vergrößern.
Der Plan, bis zur Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke in zehn Jahren den Anteil der erneuerbaren Energien auf 40 Prozent zu erhöhen, sei "ein überaus ehrgeiziges Ziel", sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle der "Welt am Sonntag". "Wir werden eine ganze Reihe von Gas- und Kohlekraftwerken bauen müssen möglicherweise mehr, als wir zunächst dachten."
Brüderle, der als Wirtschaftsminister den Start der Energiewende begleitete, warnt die Bundesländer, "ohne Rücksicht auf Klimaschutz und Liefersicherheit eine autarke Energieversorgung" anzustreben. "Es gibt solche Tendenzen, deshalb müssen wir Kurs halten", mahnt der FDP-Fraktionschef. Die Energiewende müsse "tatsächlich eine ökologische Energiewende" werden.
Doch bisher ist das Wunschdenken. Das ehrgeizigste Projekt der schwarz-gelben Bundesregierung steht auf der Kippe. Die Kanzlerin räumte am Wochenende unumwunden ein, dass ihr Großvorhaben in Verzug geraten ist. Bei den großen Übertragungsnetzen sei man mit "vielen Projekten im Rückstand", sagte Angela Merkel in einer Video-Botschaft.
Langfristig seien Wind und Sonne das Ziel, beteuert Forschungsministerin Annette Schavan (CDU). Auf dem Weg dorthin werde es allerdings Etappen geben, "auf denen Gas und Kohle Lücken schließen müssen".
Und der Vizevorsitzende der Unionsfraktion, Michael Fuchs, denkt bereits über eine Verzögerung des Atomausstiegs nach. Persönlich will er eine Forderung nach längeren Laufzeiten zwar nicht stellen das Thema gilt in der Union seit Fukushima als Tabu. Stattdessen verweist Fuchs auf den grünen baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller. Der räumte bereits ein, es könne durchaus sein, dass "das eine oder andere AKW doch länger laufen muss als geplant".
EU-Energiekommissar Günther Oettinger hegt ebenfalls große Zweifel, ob aus der Energiewende am Ende eine Öko-Wende wird. Niemand könne derzeit sagen, ob "erneuerbare Energien die Kernkraft ersetzen können und unsere Stromversorgung sicher und bezahlbar bleibt". [Noot HL: Dat is natuurlijk onzin. Die vraag is door vele energiedeskundigen reeds afdoende in negatieve zin beantwoord.]
En wat zijn de opvattingen van het bedrijfsleven?
Skepsis überwiegt auch bei den Managern der Energiewirtschaft. Werner Wenning, E.on-Aufsichtsratschef und künftiger Aufsichtsratsvorsitzender von Bayer, kritisiert die Politik. "Die Verkündung der Energiewende ist nun ein Jahr her. Und dennoch gibt es bis heute keine verlässliche Planung für dieses politische Projekt", sagt er der "Welt am Sonntag". "Das muss sich schnellstens ändern. Denn die Energiewende ist der größte Eingriff in die Wertschöpfungskette der deutschen Industrie, den es je gegeben hat."
Vattenfall-Europe-Chef Tuomo Hatakka ergänzt: "Für das Gelingen der Energiewende brauchen wir durchdachte, marktbasierte Konzepte und nicht kurzfristige neue Regulierung." Und die beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung tätige Energie- und Klimaexpertin Claudia Kemfert beklagt Kompetenzwirrwarr auch auf Länderebene. [Kemfert is een paradepaardje van de Duitse media. Zij slaagt er al jaren in het publiek op het verkeerde been te zetten waar het om energie en klimaat gaat. Het is de dame
hier links in de vierschaar achter het katheder.]
Die Opposition zieht eine herbe Zwischenbilanz. "Das Grundproblem dieser Bundesregierung ist, dass sie nicht an die Energiewende glaubt", bemängelt Grünen-Chef Cem Özdemir. Ob der neue Umweltminister Altmaier den Umbau der Energieversorgung wirklich vorantreiben könne, werde sich "vor allem daran entscheiden, ob er sich gegen die Kohle- und Atomlobby in den eigenen Koalitionsreihen behauptet".
Het spreekwoord, 'Bezint eer ge begint', bevat een wijze les, die men niet zo maar straffeloos kan negeren. De Duitsers hebben dat tóch gedaan. Zij hebben zich mee laten slepen door groene hysterie. Zij realiseren zich nu dat hun ambities irrealistisch zijn en dat de prijs daarvoor te hoog is.
De Duitsers betalen thans fors leergeld. Kan Den Haag (gratis) van de Duitse ervaringen leren? Hopelijk volgt men de ontwikkelingen bij onze oosterburen met argusogen en trekt men daar lessen uit. Ik ben er echter niet helemaal gerust op.
Voor mijn eerdere DDS-bijdragen, zie: